Ausstellung im Museum Prien Valdagnoplatz 2
Vom Reisen … Aquarelle von Maximilian Schmetterer (1941), 27.3.–3.5.26
Maximilian Schmetterer, ein gebürtiger Priener, war bis 2006 als Augenoptiker tätig und zählt zu den Poeten der Chiemgauer Künstler. Der Rosenheimer Maler und Bildhauer Rolf Märkl führte ihn früh in das bildnerische Gestalten ein, ehe sich Schmetterer ab 1995 intensiv mit der Aquarell-Malerei auseinandersetzte und bei bedeutenden Aquarellisten Unterricht nahm. Maximilian Schmetterer gehört mit seinem eigenen, feinen Malstil zum Kernbestand der Künstlerlandschaft Chiemsee. „Mit einem neuen Blick auf Wohlbekanntes offenbart er hinter dem Schein des Hässlichen das Sein des Schönen“, wie es die Kulturvermittlerin Renate M. Mayer umschrieb. Seine Reisebilder zeigen keine im Sonnenlicht strahlenden Postkartenmotive, sondern legen mit ihren oberflächlich unspektakulären Sujets eine gewisse Melancholie an den Tag. Die Ausstellung würdigt das Werk des Künstlers zu seinem 85. Geburtstag. [Karl J. Aß Kulturbeauftragter Markt Prien.]



